Suchen

Aktuelles

Willkommen beim Paläo-Zentrum :-)

Vielleicht möchten Sie nur abnehmen, aber vielleicht möchten Sie verstehen, wie die Nahrung die Lebensqualität beeinflusst. Vielleicht sind Sie schon müde vom Netz der unzähligen Diäten, in denen man sich nicht mehr auskennt, und die außerdem nicht lange funktionieren. Paläo Zentrum biete Ihnen Antworten und Lösungen. Optimale Ernährung kann Wunder bewirken. Auch in dieser hektischen und stressvollen Zeit müssen wir nicht krank, müde, traurig oder dick sein. Es ist zwar sehr üblich, aber nicht normal. Wenn Sie die Zusammenhänge verstehen, wird sich Ihre Ansicht auf das Essen für immer ändern. Und Sie werden auf dem besten Weg zum längeren, aber vor allem gesünderen und fröhlicheren Leben sein. Denn das Essen ist ja Geschmack und soll uns Freude bereiten.

Paläo kurz gesagt

Eignet sich Paläo-Ernährung für Sie? Können Sie sich ein Leben ohne Krankheiten vorstellen? Ohne Nachmittagsmüdigkeit? Ohne das Gefühl von Zwangshunger, der Sie ein paar Mal pro Tag zwingt, unglaubliche Sachen zu essen? Können Sie sich vorstellen, dass Sie Schnupfen aber auch chronische Zivilisationskrankheiten mit Ernährungsänderung heilen könnten?

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Sie dank nur einer einfachen Ernährungsänderung innerhalb einiger Wochen Folgendes erreichen:

Alle diese Ergebnisse können Sie folgenderweise erreichen:

  • Nur durch angemessene Ernährungsänderung, einfaches Respektieren natürlicher Prinzipien,
  • Ohne Investitionen – kein Einkaufen von „Wundermitteln“ zum Abnehmen und überteuerten Ernährungsergänzugsmitteln,
  • Ohne Beschränkungen, Selbstverleugnung, Zählen von Kalorien, Gramms oder Stunden.

Die Prinzipien der Paläo-Ernährung ("Paläo") wurden im Jahr 2002 vom amerikanischen Professor Loren Cordain formuliert. Seitdem sind Zehntausende auf der ganzen Welt auf "Paläo" übergegangen, viele mit wirklich wunderbaren Ergebnissen. (Die gesamte Übersicht der Vorteile der Paläo-Ernährung finden Sie hier.)

Wieso kann eine einfache Ernährungsumstellung so grundsätzlich Ihre Gesundheit und das Lebensgefühl ändern?

Den menschlichen Körper kann man mit einer Maschine vergleichen, die nur dann einwandfrei funktioniert (nicht schadhaft ist), wenn sie mit dem richtigen Treibstoff angetrieben wird. Sobald Sie den falschen Treibstoff in diese Maschine gießen, wird sie vielleicht noch eine Weile scheinbar funktionieren, aber schlussendlich wird sie doch kaputtgehen. Auf die gleiche Weise können wir stabil gesund bleiben und chronischen Zivilisationskrankheiten aus dem Weg gehen. Es reicht, den richtigen Treibstoff (Essen) zu tanken.

Wie kann man herausfinden, was die optimale Ernährung für uns ist?

Die ideale Zusammensetzung unseres Essenplans können wir auf mehrere Weisen herausfinden – in Enzyklopädien, Forschung, aber auch durch logisches Überlegen, Beobachtung der Umgebung, oder ein Test zu Hause. „Paläo"-Prinzipien basieren auf einfacher Logik – wir sollten solche Lebensmittel essen, die dem Körper das Maximum an erforderlichen Nährstoffen liefern, und auf die wir genetisch am besten eingestellt sind.

Heutzutage essen wir „dank" Industrialisierung der Lebensmittelindustrie eine Menge nutritiv minderwertiger Lebensmittel mit einem hohen Energiewert. Außerdem enthält unsere Speisekarte einen hohen Prozentsatz an technologisch bearbeiteten Nahrungsmitteln, die viele mögliche Allergene oder umstrittene Ergänzungsmittel. Der Mensch als Gattung hat sich innerhalb der letzten ca. 3 Mio. Jahren zur heutigen Form entwickelt (während des sog. Paläolithikums). Die Hauptnahrungsmittel unserer Vorfahren waren grüne Pflanzen (Gemüse), wilde Früchte, Nüsse, Fleisch, Fische, Eier. Archäologische Funde beweisen, dass unsere paläolithische Vorfahren groß, muskulös, dünn, und ohne Zivilisationskrankheiten waren. Es ist sicherlich wahr, dass wir uns weiterentwickeln und an neue Bedingungen anpassen, und dass sich auch unsere Verdauung an neue Nahrungsmittel gewöhnen muss. Sollte dies nicht der Fall sein, wären wir heute nicht hier. Die optimale Ernährung soll in den heutigen Bedingungen die Zufuhr von Energie, Vitaminen, Mineralstoffen und weiteren Zusatzstoffen sicherstellen, die unser Körper braucht, damit es gesund bleibt. Das heißt nicht, dass wir keinen Brokkoli essen werden, weil ihn der Urmensch nicht gegessen hat. Der Lebensstil von Jägern und Sammlern kann uns als Inspiration dienen, nicht als Regel.

Wieso sind wir auch nicht so gesund?

Der Lebensstil von Jägern und Sammlern wurde vor etwa 10 000 Jahren durch die Erfindung der Landwirtschaft und dem Zivilisationsaufschwung ganz durcheinander gebracht (das Zeitalter des sog. Neolithikums). Es kamen neue landwirtschaftliche Früchte und Produkte auf unsere Speisekarte – vor allem Getreide, Hülsenfrüchte und Milch. Aus der Sicht der Evolution sind 10 000 Jahre eine relativ kurze Zeit, es reicht nicht, um die Essgewohnheiten umzuschreiben, die sich auf der Zellebene Millionen von Jahren geformt haben. Das heißt: wir sind nicht darauf angepasst, eine hohe Zuckerkonzentrationzu sich zu nehmen (Kekse, Schokoriegel, Kuchen ... ), als Erwachsene verlieren wir das Enzym zur Verdauung von Milchzucker - Laktose, auch Gluten können wir nicht verarbeiten, genauso wie weitere in „neolithischen“ Nahrungsmitteln enthaltene Schadstoffe. Die destruktive Wirkung dieser „neuen“ Lebensmittel wird auch durch archäologische Funde bestätigt. Das Neolithikum brachte nicht nur das Zivilisationswachstum und die Entwicklung von landwirtschaftlicher Pflanzenproduktion, sondern auch ein deutlich niedrigeres Durchschnittsalter, Fettleibigkeit und einen Aufschwung von Zivilisationskrankheiten. Am deutlichsten zeigt sich dieser Trend in den letzten 50 Jahren, in denen sich unsere Kalorienzufuhr erheblich erhöht hat. Wieso essen wir mehr, als wir es für lange Zeit gewöhnt waren? Vor allem deshalb, weil der Großteil unserer Nahrung heutzutageaus Kohlenhydraten besteht (auf Grund von Empfehlungen der Fachöffentlichkeit). Die großen Mengen an Kohlenhydraten verursachen zyklisches Überessen und ein hoher Inhalt an potenziellen Allergenen (Gluten, Phytate, chemische Konservierungsstoffe) bedeutet eine höhere Vorkommenswahrscheinlichkeit von Zivilisationskrankheiten und chronischen Erkrankungen.

Welche Nahrungsmittel sind für den Menschen nicht geeignet?

Als problematisch oder teilweise problematisch kann man im Prinzip fast alle Lebensmittel bezeichnen, die erst im Neolithikum, bzw. später (im 20. Jhdt.), auf unsere Speisekarte gekommen sind. Diese sog. neolithischen Lebensmittel beinhalten viele Stoffe, die unser Organismus nicht richtig verdauen und verarbeiten kann:

  • Zucker und Stärke - unterstützen die Fettleibigkeit und Diabetes, schwächen das Immunsystem, rufen Entzündungen hervor
  • Solanin, Gluten, Lektin, Casein - pflanzliche und tierische Eiweiße, die sich im menschlichen Körper ähnlich wie Viren verhalten und Entzündungen hervorrufen
  • Phytate - pflanzliche Chemikalien, die die Verdauung verschlechtern und Nährqualität verringern
  • Omega-6-Fettsäuren - verschlechtern Entzündungen im Körper und unterstützen die Bildung des „bösen Cholesterins“
  • Süßstoffe und „E-Nummern" - völlig unnatürliche chemische Stoffe, die der menschliche Organismus nicht verarbeiten kann, sie verursachen eine breite Palette von Gesundheitsproblemen

(Eine ausführliche Beschreibung dieser Stoffe finden Sie in einer separaten Sektion.)

Zu den am wenigsten geeigneten neolithischen Nahrungsmitteln (vor allem in den für uns üblichen Mengen) gehören also:

  • Getreide und Getreideprodukte (Weizen, Mais, Reis, Brot, Backwaren, Nudeln, Pizza, ...)
  • Hülsenfrüchte und die dazugehörigen Produkte (Soja, Bohnen, Erbsen, Erdnüsse, Sojafleisch, ...)
  • Fleischprodukte die Mehl, Stärke, Soja und Pflanzenöle beinhalten (einige Salamisorten, Würstchensorten, Speck, Aufschnitte, Konserven, Pasteten ...)
  • Samen uns Pflanzenöle mit einem hohen Anteil an omega-6-Fettsäuren – z.B. Sonnenblumenöl, Rapsöl
  • nicht fermentierte Milchprodukte (Milch, Puding, Schmelzkäse, ...)
  • süßer und farbiger Alhokol
  • süße und raffinierte Lebensmittel (Kompott, Kekse, Chips, Salzbackwaren, Kuchen, raffinierter Zucker, weises Mehl, Stärke, ...)

Welche Nahrungsmittel sind für den Menschen am nützlichsten?

Alle Nahrungsmittel, die den ursprünglichen, paläolithischen am meisten ähnlich sind, wobei gilt, dass sie einen unvergleichlich höheren Nährwert haben als die oben genannten ungeeigneten Lebensmittel (Getreide, technologisch verarbeitete Nahrungsmittel, Süßigkeiten). Unsere moderne Nahrung sollte also folgende Grundlagen haben:

  • Gemüse - Blatt-, Wurzel-, Blüten-, Fruchtgemüse, und alle Arten von Speisepilzen
  • Fette mit einem möglichst geringen Inhalt von Omega-6-Fettsäuren
  • Fleisch, Fisch und die dazugehörigen Produkte, ohne Mehl, Stärke und Soja
  • Beerenobst (Erdbeeren, Brombeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, ...)
  • Nüsse (Walnüsse, Macadamianüsse, Haselnüsse, Mandeln, ...)
  • natürliche Zusatzstoffe - Kräuter, Gewürze, Salz

Der empfohlene Tagesbedarf an Nahrung aus der Sicht des Gewichts sieht in etwa so aus:

Empfohlene Tagesbedarf an Nahrung

Eine ausführliche Beschreibung der Zusammensetzung einer Paläo-Speisekarte finden Sie in einer separaten Sektion.

Reicht das? Ist diese „kurzgefasste“ Nahrung nicht nutritiv arm?

Genau umgekehrt. Mit dem Übergang auf Paläo-Ernährung verbessern sich ALLE Parameter ihrer Nahrung – die Eiweiß- und Fettqualität erhöht sich deutlich, genauso wie die tägliche Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen:

Klassische Ernahrung vs. Paleo Ernahrung
(Ausführliche Informationen)

Wie kann man auf Paläo übergehen?

Das Prinzip ist sehr einfach: hören Sie auf problematische Lebensmittel zu essen und fangen Sie an solche zu konsumieren, die Ihrem Körper wirklich das bieten, was es braucht. Der Übergang zu Paläo verläuft meistens folgendermaßen:


1. Vorbereitung 2.Übergang 3.Test
Wie lange dauert es?
2 Tage bis 2 Monate, je nach eigenem Ermessen 4 Wochen Nicht pflichtig, Sie können es beliebig lange durchführen
Was muss man machen?

Essen sie alle Vorräte der neolithischen Lebensmittel auf.

Überlegen Sie sich, wie Sie im praktischen Leben die Paläo-Ernährung realisieren werden (was werden Sie einkaufen, kochen, was werden Sie in der Arbeit essen).

Bereiten Sie große und abwechslungsreiche Vorräte von

Paläo-Lebensmitteln.

Während der ersten und zweiten Woche scheiden Sie absolut alle neolithischen Lebensmittel aus, auch Obst, Nüsse, Milchprodukte und Alkohol (ohne Ausnahme).

Maximalisieren Sie die Einnahme von Gemüse und stabilen Fetten (Schmalz, Butter, Oliven- und Kokosöl).

Während der dritten und vierten Woche führen wir schrittweise wieder Nüsse und Obst in den Speiseplan ein.

Mit einem Haustest ihrer Lebensmittel werden Sie schrittweise verschiede Lebensmittel testen und Sie erweitern Ihre persönliche Speisekarte.

Endkontrolle: nach der Stabilisierung Ihrer persönlichen Speisekarte rechnen Sie ihren Nährwert aus (wenn Sie alles richtig machen, sind die Ergebnisse meistens exzellent).

Beim Übergang auf Paläo ist es ist es gut, wenn man über mögliche Fehler, die man machen kann, informiert ist, bzw. welche Belegleiterscheinungen beim Übergang auf Paläo auftreten können. Eines der Hauptziele dieser Webseite ist es, Erfahrungen und die bewährtesten Methoden sowohl beim Übergang auf, als auch beim Praktizieren von Paläo zu sammeln und zu präsentieren. Ausführliche Informationen finden Sie unter „Ihr Paläo-Übergang-Begleiter“ und „Begleiterscheinungen beim Übergang auf Paläo“.

Praktischer Einblick: was konkret kann man essen?

Aus der Liste der Paläo-Lebensmittel können Sie beliebige Nahrungsmittel und ihre Kombinationen essen. Wenn Sie keine Vorstellung haben, wie Sie manche Ihrer bisherigen Gewohnheiten ändern sollen, (z.B. Was kann man frühstücken, oder Was für ein Dessert kann man essen), suchen Sie unter Universalrezepte.

Ein sehr guter Weg, wie man sich auf den Paläo-Lebensstil anpassen kann, ist es, sich ihren bisherigen Speiseplan an die Paläo-Prinzipien anzugleichen – einige Beispiele finden Sie unter Angepasste klassische Rezepte. Neue Paläo-Rezepte finden Sie unter Rezepte. Wir werden Ihnen genauso dankbar sein, wenn sie Ihr eigenes Rezept mit uns teilen.

 

Danke für Ihre Aufmerksamkeit und viel Glück mit Paläo!